Chroniken

Chronik der Politischen Ereignisse 1990

  • "AK am Abend" vom 17.04.1990, Referendum zur Rückbenennung in Chemnitz
  • "AK am Abend" vom 07.06.1990, Verhaftung von Susanne Albrecht
  • "AK am Abend" vom 13.06.1990, Abriss der Berliner Mauer
  1. 1. Juni Die Stadtverordnetenversammlung von Karl-Marx-Stadt beschließt die Rückbenennung der Stadt in Chemnitz. Bei einer im April durchgeführten Volksabstimmung sprachen sich mehr als 75 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung für die Rückbenennung ihrer Stadt in Chemnitz aus. Archivnachweis
  2. 6. Juni Die mutmaßliche RAF-Terroristin Susanne Albrecht wird durch die Kriminalpolizei der DDR verhaftet. Archivnachweis
  3. 13. Juni Die DDR-Grenztruppen beginnen mit dem endgültigen Abriss der Berliner Mauer. Archivnachweis
  4. 21. Juni Die Volkskammer der DDR und der Deutsche Bundestag verabschieden den Staatsvertrag über die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR sowie die völkerrechtliche Anerkennung der polnischen Westgrenze. Archivnachweis
  5. 22. Juni In Ost-Berlin beginnt die zweite Runde der Zwei-plus-Vier-Gespräche. Archivnachweis

Chronik des DDR-Fernsehens 1990

  • "AK am Abend" vom 28.06.1990, Demonstration in Berlin
  1. 15. Juni Mit der kommissarischen Leitung des DDR-Rundfunks wird Manfred Klein, mit der des Fernsehens Michael Albrecht betraut.
  2. 16. Juni Sendebeginn des neuen Kulturkanals „DS Kultur“ als Fusion aus Radio DDR II und dem Deutschlandsender. Radio DDR II stellt sein Programm damit nach 25 Jahren ein. Archivnachweis
  3. 21. Juni Der kommissarische Rundfunk-Intendant Michael Klein kündigt an, dass 1.400 Hörfunkmitarbeiter entlassen werden müssen.
  4. 28. Juni Auf einer Großdemonstration auf dem Alexanderplatz protestieren Angestellte der DDR-Medien gegen den Arbeitsplatzabbau bei Hörfunk, Fernsehen und Printmedien und fordern den Erhalt des Rundfunks und Fernsehens der DDR. Archivnachweis

Chronik des DDR-Sports 1990

  1. 16. Juni Bei der Mitgliederversammlung des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) der DDR wird Joachim Weiskopf zum neuen Präsidenten gewählt.
  2. 22. Juni Das Vermögen des Deutschen Turn- und Sportbunds (DTSB) wird eingezogen und in staatliche Treuhänderschaft überführt. 77 Prozent der Mitarbeiter der DTSB-Zentrale sollen entlassen werden.
  3. 28. Juni Bei einem Spitzentreffen von DTSB und DSB in Berlin beschließen die Präsidenten Martin Kilian und Hans Hansen die Vereinigung der beiden Sportbünde und legen ein Konzept für die Vereinigung vor.